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November 28, 2021

Storytelling: Das sind die 10 wichtigsten Regeln

Storytelling im digitalen Zeitalter. Wir zeigen dir die 10 wichtigsten Regeln und hilfreiche Storytelling Beispiele. Jetzt lesen!
Storytelling: Das sind die 10 wichtigsten Regeln

Die 10 Regeln für digitales Storytelling

In einer Zeit voller Veränderung und Wandel hat sich auch die Art und Weise des Storytellings verändert. Im digitalen Zeitalter ist eine neue Art des “Geschichten erzählen” angebrochen.
Doch was versteht man eigentlich unter Storytelling? Hinter diesem Begriff verbirgt sich zunächst einmal das Erzählen von Geschichten. Doch mit diesen Geschichten werden nicht nur reine Informationen vermittelt. Es geht darum, eher trockenen Informationen durch fesselnde Geschichten Leben einzuhauchen und Emotionen beim Leser zu erzeugen. In der heutigen Zeit ist das zu einer gefragten Fähigkeit und eigenen Marketingdisziplin geworden.
Zu Beginn, als das digitale Zeitalter angebrochen ist, wurden Texte noch nach analogen Regeln im Internet hochgeladen. Schnell merkte man jedoch, dass diese Texte, die häufig lang und mit zu vielen Informationen versehen waren, von kaum jemanden gelesen wurden. Es musste eine Lösung her - Der Trend ging daher zu kürzeren und leicht verständlichen Texten über.
So kommt es, dass sich in den letzten Jahren die Art der Texte und des Lesens erheblich verändert haben. Nicht zuletzt wurde dies durch die Nutzung von Social-Media-Plattformen und der geballten Informationsflut, denen wir heutzutage ausgesetzt sind, gefördert. Menschen neigen dazu, Texte zu filtern und nur die Informationen aufzunehmen, die für sie relevant sind.

Ein neues Zeitalter ist angebrochen - die Zeit des digitalen Storytellings

Die meisten Redakteure begannen Ende 2012 die Art des Lesens und des Textens neu zu überdenken. Die Bewegung wurde durch die Einführung von iPad und Tablets ausgelöst. Denn durch sie wurden neue Standards verlangt. Das Veröffentlichen von Online Texten wurde geradezu revolutioniert. Diese neuen Regeln sind unter dem Namen “Digitales Storytelling” zusammengefasst.
Wir, das Team von Onepage, möchten das Wissen mit euch teilen. Unser Ziel ist es, so viele Nutzer wie möglich dazu zu inspirieren ein effektives digitales Storytelling zu nutzen, um den bestmöglichen Erfolg für ihr Business zu erzielen. Bei Onepage haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Gründern ein Werkzeug mit an die Hand zu geben, mit dem sie auch ohne Marketingkenntnisse eine eigene Seite erstellen und veröffentlichen können. Alle Vorlagen bei Onepage sind deshalb bereits auf Conversion optimiert. Das Wissen über das Storytelling gehört unserer Meinung nach dazu - deshalb teilen wir hier unsere 10 wichtigsten Regeln für das digitale Storytelling mit euch.

Doch wie erzählt man eine spannende Geschichte?

1. Guter Inhalt bildet die Grundlage

Das Grundgerüst einer guten Story besteht in einem für den Leser relevanten und interessant aufbereiteten Inhalt. Überleg dir, welchen Nutzen der Leser aus deinem Beitrag ziehen kann. Als guter Geschichtenerzähler holst du dein Publikum zu Beginn ab und begegnest ihnen auf Augenhöhe. Durch Empathie vermittelst du, dass du sie und ihre Situation verstehst.
Mach dir daher zu Beginn Gedanken, wer deine Zielgruppe ist und welche Probleme sie beschäftigen. Wenn du einfach Informationen weitergibst, die niemanden wirklich interessieren, ist der Leser schnell gelangweilt und dein Text wird wahrscheinlich nicht die nötige Beachtung finden. Um direkt am Anfang die Aufmerksamkeit deiner Leser zu gewinnen, kannst du zum Beispiel mit einem spannenden Zitat oder einer visuellen Grafik punkten.
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2. Beziehe deine Leser interaktiv in die Story mit ein

Bei spannenden Geschichten werden die Zuhörer fast immer mit einbezogen. Du lässt dein Publikum dadurch zum Teil deiner Story werden. Das ermöglicht es dir, dass beim Leser Emotionen erzeugt werden. Durch die Interaktion muss er die Situation hinterfragen und sich mit dem Inhalt beschäftigen. Auf diese Weise kann der Leser sich besser mit deiner Geschichte identifizieren.
Wie gelingt das? Baue kleine Fragen mit ein. Oft reicht es aus, wenn du dein Publikum fragst “Wie würdest du dich in dieser Situation entscheiden?” oder “Hattest du auch schon mal dieses Problem?”. Durch diese kleinen interaktiven Bausteine wird der Leser automatisch mit involviert und kann auf emotionale Weise mit eingebunden werden.

3. Die richtige Bildauswahl

Du fragst dich jetzt vielleicht sicher zurecht, was Bilder mit einer Textstory zu tun haben. Doch lass es mir dir etwas näher bringen: Storytelling ist wie ein Film, der im Kopf deines Lesers abläuft, während er langsam runterscrollt. Durch die richtige Atmosphäre kannst du gezielt dazu beitragen, dass die Geschichte ein rundes Ganzes ergibt.
Du kannst daher Bilder auswählen, die zu deiner Story passen. Deine Story handelt zum Beispiel von deiner Unternehmensgeschichte? Platziere neben dem Text ein Foto aus den Anfängen deiner Gründung. Zeige an Hand von passenden Bildern, wie sich dein Unternehmen im Laufe der Zeit entwickelt hat. Häufig spielen bei solchen Geschichten auch große Events aus der Vergangenheit eine tragende Rolle.
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4. Alles beginnt mit einer guten Headline

Noch bevor sich dein potenzieller Leser dazu entscheidet deine Geschichte zu lesen, muss er zunächst durch die Überschrift überzeugt werden. Grund genug diesem Thema unsere volle Beachtung zu schenken!
Eine Überschrift sollte das Interesse wecken und bereits preisgeben, worüber der weitere Text handeln wird. Eine Methode, mit der du Headlines schreiben kannst, ist die 4U-Formel.
Die 4U-Formal setzt sich wie der Name bereits sagt aus den 4U’s für Usefulness, Ultra-specificity, Urgency und Uniqueness zusammen. Was das genau bedeutet, erkläre ich dir im Folgenden:
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Usefulness: Bei diesem Aspekt solltest du dich fragen, welchen emotionalen Nutzen dein potenzieller Kunde hat, wenn er jetzt reagiert oder dein Produkt kauft. Zeige deinem Kunden ganz genau auf, welchen Nutzen er ausgerechnet durch dein Produkt hat.
Dont’t: „Das Medikament stärkt dein Immunsystem!“ Do: „Damit wird dein Immunsystem um 98% nachweislich gesteigert!“
Ultra-specificity: Hier geht es darum, wie du den Nutzen für den Kunden messbar machen kannst. Alles was gemessen werden kann, steigert in der Regel die Antwortrate.
Don’t: „Durch mich wirst du mehr Geld verdienen!“ Do: „Durchschnittlichen erlangen meine Kunden nach 5 Jahren finanzielle Freiheit und verdienen mehr als 10.000 Euro monatlich!“
Urgency: Gib dem Leser einen wichtigen Grund zu handeln. Zeige ihm die Dringlichkeit auf. Am besten terminierst du dein Angebot zeitlich, denn ein Angebot ohne Limit ist kein Angebot.
Don’t: „Super Angebot, das musst du unbedingt haben!“ Do: „Nur noch bis heute Abend gültig!“
Uniqueness: Zeige dem Kunden auf, was dein Angebot von dem der Wettbewerber unterscheidet. Was macht es einzigartig? Stelle die Besonderheiten heraus und demonstriere, wieso dein Angebot besser als das der Anderen ist!
Don’t: „Toller Kurs zum Weiterbilden!“ Do: „Nach diesem Kurs wirst du im Schnitt 10% mehr verdienen als vorher!“

5. Der richtige Aufbau deiner Story

Ist dir schon mal aufgefallen, dass gute Geschichten fast immer nach dem gleichen Schema ablaufen? Falls nicht, lass mich etwas Licht ins Dunkle bringen und dir zeigen, wie du dieses Schema für dich und dein Business anwenden kannst.
Häufig findet man bei sogenannten “Heldengeschichten” 12 klassische Bestandteile. Diese lassen sich aber vereinfacht in diesen 3 simplen Schritten zusammenfassen:
  1. Die Hauptperson alias der Held in der Story.
  2. Der Held hat ein bestimmtes Ziel, das er verfolgt und macht sich auf den Weg.
  3. Es gibt auf dem Weg zum Ziel ein Konflikt/Hindernis, das der Held überwinden muss. Dabei erhält er Hilfe von Außen.
Und natürlich gibt es, wie bei jeder guten Geschichte, ein Happy End.
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Mach dir dieses Prinzip zunutze, um noch spannendere Geschichten über dein Unternehmen, dein Produkt oder deine Mitarbeiter zu erzählen.
Berichte zum Beispiel von deiner Unternehmensgeschichte: Erzähl, wie du am Anfang erst einmal gescheitert bist und schon fast aufgeben wolltest. Aber dann plötzlich hast du einen guten Freund wieder getroffen, der dir hilfreiche Ratschläge gegeben hat. Und schlussendlich konntest du trotz der Rückschläge erfolgreich dein Unternehmen gründen und bist dankbar, dass du diese Reise angetreten hast.

6. Was Texteinstellungen mit deiner Story zu tun haben

Damit dein Text optimal zur Geltung kommt und auch rein optisch attraktiv zu lesen ist, kannst du ein paar simple Dinge beachten.
Unterteile deinen Text in inhaltlich zusammenhängende Absätze. Das erleichtert den Lesefluss. Ebenfalls kannst du durch die richtige Verwendung von Farbe und Design punkten. Wähle die Schriftgröße so aus, dass sie gut zu erkennen ist. Die Schriftart sollte nicht zu verschnörkelt sein und zu deinem Unternehmen passen. Behalte diese Einstellungen nicht nur für den Text, sondern am besten für deine gesamte Seite bei. Bei Designfragen kannst du dich grob an diesem Sprichwort orientieren: “weniger ist oftmals mehr”.
Du wirst sehen, dass dir diese Designeinstellungen für dein Storytelling helfen werden. Wenn nämlich bereits die Optik ein harmonisches Gesamtbild beim Leser erzeugt, ist dieser eher geneigt auch den Inhalt zu lesen und länger auf deiner Seite zu verweilen.

7. Die Handlungsaufforderung am Ende darf nicht fehlen!

Du hast dir Mühe gegeben, eine tolle Story geschrieben, sie veröffentlicht aber Reaktionen bleiben aus? Vielleicht liegt es an der fehlenden Handlungsaufforderung am Schluss.
Im besten Fall hat deine Story die Aufmerksamkeit des Lesers gewonnen und es wurden Emotionen hervorgerufen. Idealerweise wurde sogar ein erstes “lockeres Band des Vertrauens” in der Kunden-Unternehmens-Beziehung gewebt. Umso wichtiger, dass du dein Publikum an dieser Stelle auf dein eigentliches Ziel aufmerksam machst.
In dieser letzten Phase solltest du das vorher geweckte Interesse deines potenziellen Kunden befriedigen. Dieses Verlangen kann am einfachsten durch die Handlungsaufforderung gestillt werden. Schließlich hast du noch viel mehr zu bieten und solltest deinen Leser daher zeigen, wie er dein Angebot in Anspruch nehmen kann.
Platziere hierfür am Ende deines Textes eine Handlungsaufforderung. Die kann ganz einfach aussehen, indem du den Hinweis gibst, wo sie dein Produkt kaufen können. Besonders auf deiner Landingpage ist ein eingebauter Call-to-Action-Button eine gute Wahl, um dieses Anliegen zu transportieren.

8. Stimme deine Story auf die Plattform ab

Digitales Storytelling kann auf verschiedenen Anwendungsarten und Plattformen erfolgen. Um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, solltest du dir genau überlegen, wie du deine Story gekonnt in Szene setzen kannst.
Du hast die frei Auswahl: Unzählige Plattformen warten nur darauf mit deiner Story gefüllt zu werden. Ganz gleich, ob auf Social-Media-Plattformen, deiner Webseite oder Landingpage. Je nachdem, wo du die Story veröffentlichen willst, solltest du Dinge wie die allgemeine Länge oder auch die Anwendungsart beachten.
Unter Anwendungsart ist zunächst nur das Format gemeint, also ob du die Story in reiner Textform, als Video oder in Bildern transportieren willst.
Auf einer Landingpage ist es sinnvoll eine gute Mischung aus verschiedenen Formaten zu wählen. Bilder unterstreichen deine Textstory. Die Länge deiner Heldengeschichte sollte auf einer Landingpage nicht zu lang sein. Schließlich will der Besucher nur einen informativen und schnellen Überblick erhalten. Bei einem Blogartikel hingegen darf die Länge ruhig etwas länger ausfallen. Denn hier geht es darum, dass das Publikum gezielt nach Informationen sucht und bereit ist, dafür auch längere Texte zu lesen.

9. Kulturelle Aspekte berücksichtigen

Das mag sich zunächst vielleicht etwas banal anhören, aber durch solche Kleinigkeiten wird deine Story hervorstechen. Es ist durchaus wichtig, den kulturellen Kontext zu berücksichtigen. Das fängt bei Kleinigkeiten wie der Schriftart an. In einem Text über New York sollte zum Beispiel die Schriftart Helvetica verwendet werden. Denn sie wird oft in öffentlichen Artikeln über New York verwendet und spiegelt die Modernität dieser Stadt wieder.
Des Weiteren ist es sinnvoll auch den Inhalt auf den kulturellen Background deiner Zielgruppe abzustimmen. Das macht es deinem Publikum leichter sich mit dem Inhalt zu identifizieren und Emotionen beim lesen zu erzeugen.
Wenn du beispielsweise auf deiner Landingpage, welche eine deutschsprachige Zielgruppe hat, von Problemen erzählst, die Nutzer in Australien haben, kann das schnell nach hinten losgehen. Dem Leser kommt die beschriebene Problematik nicht bekannt vor und er hat keine Chance eine wirkliche Bindung zu deiner Story aufzubauen.
Halte deine Geschichte so nah wie möglich an den Problemen, Wünschen und Zielen deiner Zielgruppe und deren Bezugsraum. Du hast zum Beispiel ein Produkt, welches ausschließlich auf dem deutschen Markt angeboten wird? Dann beschäftige dich genau damit, welche Probleme deutsche Nutzer in Deutschland haben und wieso genau du dafür die passende Lösung hast. Auch Anekdoten, Sprichwörter und Redewendungen sollten kulturell auf deine Story abgestimmt werden.

10. Teilen nicht vergessen!

Das Wichtigste folgt bekanntlich zum Schluss: Nachdem du alle Punkte erfolgreich umgesetzt hast, wird es Zeit auf deine Story aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass möglichst viele deine Story lesen werden.
Es gibt die Möglichkeit direkt am Ende der Geschichte, eine Handlungsaufforderung in Bezug auf das Teilen zu integrieren. Das kann dann zum Beispiel so aussehen: “Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann erzähle deinen Freunden davon!”. Ebenfalls kannst du Social-Media-Icons auf deiner Seite direkt unter dem Artikel platzieren. Die Leser können deine Geschichte daraufhin mit ihrer Community teilen.
Wenn du neue Inhalte auf deiner Seite veröffentlichst, kannst du auch über deinen firmeneigenen Social Media Account auf die neue Story aufmerksam machen. Getreu dem Motto “Hier ist der Link, schau dir unseren neuesten Inhalt auf unserer Landingpage an”.
Durch diese Maßnahmen wird dein Story schnellstmöglich die verdiente Aufmerksamkeit erhalten.
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Jetzt wird’s Zeit, du bist dran!
Setzt am besten noch heute unseren Marketingtipps um. Bringe dein Business online und sorge für mehr Kunden und Umsatz. Wenn du unsere Tipps umsetzen möchtest, registriere dir noch heute deinen kostenlosen Onepage Account. Dort kannst du deine eigene Seite erstellen und mit jeder Menge tollen Storys füllen..
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