25. Juli

10 Tipps, um deine Website vor Spam zu schützen

Wir zeigen dir 10 effektive Tipps, um deine Seite vor Spam zu schützen
10 Tipps, um deine Website vor Spam zu schützen

10 Tipps, um deine Website vor Spam zu schützen

Fast jeder, der E-Mails, Messenger oder soziale Medien nutzt, ist schon einmal auf Spam-Nachrichten gestoßen. In der Regel werden Angebote verschickt, die zu gut klingen, um wahr zu sein: eine kostenlose Reise, der Gewinn von einem großen Geldbetrag oder Ähnliches. Betrüger drängen einen dazu, sofort eine Entscheidung zu treffen und persönliche Kontakt- und Bezahldaten anzugeben.
Besonders als Inhaber einer Website oder Landingpage wirst du dieses lästige Problem sicher kennen. Um nicht auf diese Tricks hereinzufallen, solltest du deine Nachrichten immer genau prüfen und auf die Details achten. Unsere 10 Tipps werden dir dabei helfen, Spam zu erkennen und zu diesen für deine Seite zu vermeiden.

1. Achte auf das Design der E-Mail

In E-Mails verwenden Betrüger oft das Logo einer anderen Marke, um den Scam glaubwürdiger erscheinen zu lassen. Deshalb solltest du genau auf das Design der E-Mail achten. Wenn sie von Betrügern stammt, wird sie Unstimmigkeiten aufweisen und nicht so professionell aussehen wie das Original. Betrüger verschwenden keine Zeit für die kleinen, aber dennoch wichtigen Details. Achte daher darauf, ob hochwertige Bilder, das richtige Layout, die richtigen Unternehmensfarben oder anderen visuellen Must-haves verwendet wurden.

2. Inhalt der E-Mail

Spamschutz beim E-Mail-Absender
Spam-Mails enthalten meistens Schadsoftware. Daher solltest du niemals den Anhang von verdächtigen Mails öffnen oder auf den beigefügten Link klicken.
Spam-Nachrichten, die im HTML-Format sind, können zudem potenziell gefährliche Skripte enthalten, die dein PC oder Handy mit der schädlichen Software „infizieren“.
Achte daher auf folgende Kriterien:
  • Unbekannter Absender
  • Ungewöhnlicher (kryptischer) Name des Absenders
  • Anonyme oder ungewöhnliche Ansprache
  • Kein Impressum
  • Keine Möglichkeit, dich vom Newsletter abzumelden
  • Auffallend viele Grammatik- und Rechtschreibfehler
  • Dateien oder externer Link im Anhang
  • Ungewöhnliches oder schlecht aufbereitetes Layout

3. Prüfe den E-Mail-Absender

Spamschutz E-Mail-Absender
Überprüfe E-Mail-Absender. Betrüger verwenden häufig Absenderadressen, die dem des Unternehmens ähneln, z. B. “mail@onepage-app.io” (diese E-Mail-Adresse existiert nicht).
Wenn du dir unsicher bist, ob es sich um eine echte E-Mail-Adresse handelt, gib die Adresse doch einfach mal in einer Suchmaschine ein. Meistens steht bereits in den ersten Suchtreffern, dass es sich um Spam handelt. Andernfalls kannst du beim offiziellen Support des Unternehmens nachfragen.
E-Mail-Clients zeigen nur den Namen der Person an, die die E-Mail versendet hat. Wenn du die genaue E-Mail-Adresse sehen möchten, musst du diese explizit anklicken. Wenn du Spam-Nachrichten vermeiden möchtest, empfehlen dir dringend, dies zu tun - da man den Namen des Absenders beliebig einstellen kann.

4. Zahlungsdaten

Verwende eine separate Kreditkarte für deine Online-Einkäufe, um dich optimal vor Spam zu schützen. Lege dir eine Karte zu, die du nur für Online-Einkäufe verwendest. Auf diese Weise beugst du Missbrauch deiner sensiblen Zahlungsdaten vor.
Wenn du für dein Business Online-Bestellungen tätigst, achte darauf, dass die Seite vertrauenswürdig ist. Oft genügt ein Blick ins Impressum. Wenn du keins findest oder dort verdächtige Informationen zu finden sind, gib dort besser nicht deine Zahlungsinformationen an.
Kreditkarten
Hinweis: Lies auch unseren Blogartikel “Rechtssichere Website: Achte auf diese 5 Risiken”. Dort zeigen wir dir wichtige Tipps, die du beachtest solltest, um eine rechtssichere Website zu betreiben.

5. E-Mail-Adresse nicht weitergeben

Gib die E-Mail-Adresse, mit der du dich bei deinem Onepage-Konto (oder anderen Softwares) angemeldet hast, nicht weiter. Teile die E-Mail-Adresse nur mit ausgewählten Kontakten. Auf diese Weise können Betrüger deine Daten nicht abrufen und für den Versand von Spam-Mails verwenden.

6. Schutz für Kontaktformulare auf deiner Website

Manche Spammer versuchen über Kontaktformulare auf deiner Website ihre Spam-Botschaft zu verschicken. Meistens handelt es sich um Bots, die automatisiert das Netz nach solchen Formularen absuchen und Spam-Nachrichten verschicken. Die gefundenen Formulare werden mit automatisierten Skripten ausgefüllt und abgeschickt. Natürlich werden falsche Kontaktdaten angegeben. Aber auch dagegen kannst du dich schützen.
Wie kannst du dich schützen?
Besonders wirksam sind sogenannte Captchas. Captcha ist die Abkürzung für „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“ (übersetzt in etwa: vollständig automatisierter öffentlicher Turing-Test, um zu erkennen, ob Computer oder Mensch). Es handelt sich hierbei um eine Zeichenkette oder ein Code aus Bildern/Buchstaben, die erst richtig vom User eingegeben muss, bevor er anschließend das Formular absenden kann.
Eine weitere Variante besteht darin, den Inhalt eines Formulars über mehrere Seiten zu splitten. Das macht es für automatisierte Skripte schwieriger, Spam-Nachrichten zu verschicken.
Spamschutz Website durch Captcha
Hinweis: Wenn du lernen möchtest, worauf es beim Erstellen einer Landingpage ankommt, klicke hier!

7. E-Mail-Adressen von der Website separieren

Ein weiteres Problem, dass häufig mit Spam in Verbindung steht, ist das sogenannte “Harvesting”. Dabei handelt es sich um eine Methode, bei der veröffentlichte Mail-Adressen von den Webseiten gesammelt und anschließend für Spam missbraucht werden.
Wie kannst du dich schützen?
Um dich vor dieser Spam-Methode zu schützen, solltest du deine E-Mail-Adresse von deiner Landingpage oder Website separieren. Dafür kannst du aktivieren, dass Nutzer erst nach einem extra Klick, direkt auf deine Mail weitergeleitet werden. Erst durch den Link-Klick wird das E-Mail-Programm des Nutzers geöffnet. Für Spam-Programme sieht ein solcher Link aus wie eine Datei - auf diese Weise wird deine Mail-Adresse nicht automatisch ausgelesen.

8.  E-Mail-Spam: @-Zeichen durch “at” oder ”(at)” ersetzen

Um deine E-Mail-Adresse effektiv vor Spam zu schützen, kannst du ebenfalls das @-Zeichen durch ein “at” oder ”(at)” ersetzen. Echte Menschen können durch diese Änderung immer noch entnehmen, dass es sich um deine Mail-Adresse handelt -  automatische Crawler allerdings nicht.
Hinweis: Lies auch unseren Blogartikel “In 3 Schritten einen erfolgreichen Newsletter erstellen”.

9.  Prüfe Bewertungen und Posts auf deiner Website

Wenn Nutzer auf deiner Website Kommentare oder Bewertungen posten dürfen, solltest du diese vor Veröffentlichung auf Spam zu prüfen. Dafür kannst du in der Regel in deinen Seiteneinstellungen eine Moderationsfunktion aktivieren. Um Spam effektiv zu verhindern, sollten Bewertungen nicht anonym gepostet werden können - besonders wenn sie Links enthalten. Prüfe jeden Kommentar/Bewertung sorgfältig auf Spam.

10.  Entferne Spam-Konten

Prüfe am besten regelmäßig deine neuen Registrierungen und eingegangenen Leads auf Spamverdacht. Folgende Kriterien können dir Aufschluss über möglichen Spamverdacht geben:
  • Namen, die nicht nach „echten“ Personen klingen. Zum Beispiel: „User 87439“ oder „Kostenloser Download“. Notfalls kannst du Namen, bei denen du unsicher bist, googeln
  • (Auffällig) große Anzahl an ausgefüllten Formularen
  • Nutzer, die wenig persönliche Angaben machen

Fazit

Wir hoffen, dass dir unsere 10 Tipps weitergeholfen haben, um dich und deine Seite effektiver vor Spam zu schützen. Setzt am besten noch heute unsere Tipps um und schütze dich vor möglichen Spam. Achte besonders in Zukunft sorgfältig auf mögliche Spam-Nachrichten in deinem E-Mail-Postfach.
Auf Onepage kannst du viele unserer Tipps direkt umsetzen! Ebenfalls bieten wir dir mit Onepage eine Möglichkeit, ganz kostenlos eine eigene Seite zu erstellen und dein Business online zu bringen:
Starte kostenlos mit Onepage. Es ist schnell und macht Spaß
Erstelle deinen kostenlosen Account
Onepage ist kostenlos. Es handelt sich nicht um eine Testversion. Keine Kreditkarte erforderlich.